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Der letzte Coyote

Ich bin allein, nicht einsam!

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Ein Heyne Buch von 1995, Kostet 14.90 DM und hat 398 Seiten.

Harry Bosch ist vom Dienst suspendiert und muß dreimal in der Woche eine Psychologin aufsuchen. In einem Wutanfall hat er seinen ekligen Vorgesetzten Lieutnant Harvey Pounds durch die Scheibe des Büros geworfen. Doch Bosch ist ein guter Detektiv und wenn die Psychologin einen positiven Bericht schreibt, dann darf er vielleicht wieder an seine Arbeit.
Bosch haust in seinem, vom Erdbeben stark zerstörten Haus und hat auf einmal mehr als genug Zeit um sich einem Fall zu widmen, die nie aufgeklärt wurde: Dem Mord an seiner Mutter. Marjorie Lowe wurde erdrosselt in einer Gasse gefunden, daß Ganze ist allerdings über dreißig Jahre her.
Doch Bosch macht sich an die Arbeit. Trägt die alten Beweisstücke zusammen und recherchiert. Der Fall macht Fortschritte, allerdings Bosch wird schnell klar, daß die Mächtigen Männer von damals, die mithalfen den Mord an seiner Mutter unter den Tisch fallen zu lassen, immer noch an den wichtigen Schalthebeln sitzen.
Nachdem Bosch den ehemaligen Ermittler im Fall seiner Mutter gefunden hat wird allerdings Harvey Pounds ermordet aufgefunden. Keine leichte Sache für Bosch, der die Dienstmarke seines ehemaligen Chefs gestohlen und sich für ihn ausgegeben hat.
Ein Unschuldiger wurde ermordet und Bosch weiß, daß er indirekt Schuld ist. Außerdem ist er noch der Hauptverdächtige. Als er dann auch noch erfahren muß, daß eine neue Liebe eine Vorbestrafte Mörderin ist und die Bauaufsichtsbehörde ihm den Zugang zu seinem Haus verbietet, scheint Bosch ganz unten angekommen zu sein. Doch ein ehemalige Tunnelkämpfer aus Vietnam gibt nicht auf. Trotz, oder gerade wegen aller Gefahren, ermittelt Bosch weiter. Er will wissen, wer seine Mutter umgebracht. hat. Doch das ist noch ein weiter Weg.

WERTUNG: 10
Wieder ein spannender Boschroman.  Zeitlich ist das Buch nach “Die Frau im Beton” angesiedelt. Connelly schreibt hier flüssiger und weniger nüchtern, weil er diesmal viel von seiner Hauptperson preisgibt. Der Fall steht nicht immer zu hundert Prozent im Mittelpunkt und Connelly nimmt sich Zeit den Charakter von Bosch näher darzustellen. Wieder ein Buch, daß man nicht verpassen sollte.

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