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Harry Bosch mußte 1 1/2 Jahre “Dienstpause” einlegen und im Einbruchsderzernat arbeiten. Nach dieser langen Zeit hat er endlich einen neuen Fall. Anthony Aliso, ein reicher, mittelmäßiger Produzent
mieser Hollywoodstreifen wird ermordet in seinem Rolls Royce aufgefunden. Er liegt im Kofferraum und hat zwei Schüsse in den Hinterkopf bekommen. Es scheint um Geld zu gehen, viel Geld. Eine Spur führt in das
verrufene Spielerparadies Las Vegas. Dort begegnet Bosch zufällig einer alten Liebe wieder, der ehemaligen, vorbestraften FBI Agentin Elisabeth. Fünf Jahre sind vergangen, seit die beiden sich das letzte mal gesehen
haben und ihre Liebe entflammt erneut. Die Lösung des Falles scheint schnell voranzugehen. Aliso hat seine Billigstreifen nur produziert um Geld für die Mafia reinzuwaschen. Ein Mord im Organisierten Verbrechen? Doch
die dafür zuständige Abteilung hat auffällig wenig Interesse an dem Fall. Schnell ist ein Schuldiger gefunden. Alles scheint zu stimmen. Fingerabdrücke, Tatzeit, Motiv und zu allem Überfluß ist die Tatwaffe in der
Toilettenspülung versteckt. Doch Bosch muß schnell feststellen, daß vieles nicht so ist, wie es scheint. Er hat in ein Wespennest gestochen und plötzlich hat er die Abteilung für Interne Ermittlungen im Nacken.
Jetzt geht es für Bosch um viel mehr als die Aufklärung des Mordes. Wenn er seine Unschuld nicht beweisen kann, dann muß er seine Dienstmarke abgeben.BEWERTUNG: 7 Dieser Boschkrimi ist, meiner Ansicht nach,
Connelly gut, aber nicht ganz so gut geglückt, wie seine anderen. Hier verfällt er zeitweise in eine zu spröde, zu knappe Sprache, ohne jede Poesie. Stellenweise eben “Gerichtsreporterstil”. Trotzdem handelt es sich
um eine spannende Story mit einigen überraschenden Wendungen und einem Bosch, der in seinem Element ist. Nicht der beste Boschkrimi, aber keiner, den man ausfallen lassen sollte |