Der Begriff Karst, ursprünglich der Name einer Kalkregion in Slowenien, wird als Fachausdruck für alle Landschaften verwendet, die sich durch unterirdische Entwässerung (Höhlenbildung) und ein spezielles oberirdisches Erscheinungsbild wie Dolinen (Erdfälle), Ponore (Wasserschwinden), Karstwannen (abflußlose Senken) u.a. auszeichnen.

Was sind Karstquellen
In Fluss- oder Bachschwinden versickern zum Teil ganze Flüsse im Untergrund, fließen unterirdisch in Klüften oder Höhlen weiter und treten an Karsträndern wieder aus. Die Austritte nennt man Karstquellen. Diese haben meist eine sehr starke Schüttung, das heisst, es tritt sehr viel mehr Wasser aus, als bei normalen Quellen die aus Grundwasser gespeist werden. Sie sind auch daran zu erkennen das aus ihnen gleich ein ausgewachsener Bach oder junger Fluß entsteht. Wieviel die Quelle schüttet, hängt unmittelbar vom Niederschlag der letzten Tage oder gar nur Stunden im Einzugsgebiet ab. Da Wasser in Karstgebieten sehr schnell versickert und über Höhlensysteme abfließen kann, reagieren auch die Karstquellen binnen Stunden auf Regenfälle mit Hochwasser.



Karstquellen der Bundesländer

  • Niedersachsen
  • Thüringen
  • Sachsen-Anhalt
  • Hessen
  • Nordrhein-Westfalen
  • Baden-Württemberg
  • Bayern
  • Mecklenburg-Vorpommern
  • Rheinland-Pfalz

  • Karstquellen Infos

  • Karstgebiete in Deutschland
  • Quelltypen
  • Dolinen & Ponore
  • Karstchemie
  • Schutz von Quellen


  • Kontakt

  • Gästebuch
  • Neue Quellen
  • E-Mail
  • Impressum



  • © 2004 by Karstquellen.de Letzte Aktualisierung am 30.04.06 Optimiert für 1024x768