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Im Paderquellgebiet in Paderborn gibt es, wie der Name schon sagt, eine Anhäufung der Paderquellen. Die Gesamtzahl der Quellen der Pader beläuft sich auf ca. 200, von denen die wenigsten mit Namen versehen sind. Nur ein Teil der Quellen läßt sich so gut unterscheiden, wie zum Beispiel die westlichen Quellen, Dammpader, Warme Pader (keine Karstquelle) und die Börnepader. Die bekannten östlichen Quellen sind die Rothobornpader (wurde 1036 gesegnet) und die Dielenpader. Die Quellen der Pader haben eine Quellschüttung von 3000-9000 Litern pro Sekunde, womit es die stärksten Quellen Deutschlands sind und es kommt noch hinzu, daß die Pader mit vier Kilometern der kürzeste Fluß Deutschlands ist. Von dem Zeitpunkt, wo das Oberflächenwasser auf der Paderborner Hochfläche in den Klüffen versickert, braucht es 2-4 Tage, bis es die Quellen in Paderborn erreicht hat (200-400 m/h). Dieses Wasser erfüllte unterschiedlichste Aufgaben und war für Paderborn von großer Bedeutung. Man nutzte es als Trink-, Bade-, Wasch- und Löschwasser und es wurden verschiedene Mühlen für Getreide, Energie, Schmiede, Ölmühlen und Walkmühlen betrieben. |
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