Kelsbachquellen |
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Bei St. Lorenzi entspringt der kleine Kelsbach, der dem Kelsgau, der Stadt Kelheim und dem Römerkastell Celeusum den Namen gegeben hat, und fließt über Oberdolling und Pförring zur Donau. Kurz vor dem Dorf Ettling wird er von einer kräftigen Quelle gespeist, die in einem kleinen Weiher entspringt. Dieser Weiher ist von Bäumen umstanden und liegt in der Senke des kleinen Tales, kurz bevor dieses sich zur Donau hin öffnet. Der Quelltopf wird von mehreren Zuflüssen gespeist. Mehrere Quellen treten am Fuße des westlichen Steilhanges zutage, die Mehrzahl der Quellen aber sind typische Karst-Topfquellen, deren Wasser aus größerer Tiefe kommt. Der Wasserreichtum der Quelle ist so groß, dass früher sieben Mühlen auf der Strecke Ettling-Pförring von ihrem Wasser getrieben wurden. In seinem Quellteich befinden sich mindestens zwei Quellen. Die eine führt Schwefel, welcher weiße Ablagerungen hervorruft, die andere Jod mit blaugrauen Spuren am Teichgrund. |