Obere Falltaquelle, Untere Falltaquelle, Lange Föhrtalquelle

Die Obere Falltaquelle entspringt westlich den Böttgersteins (Hohe Egge im Süntel, nördliches Weserbergland bei Hameln) auf 270m ü.NN.. Sie ist die Grundlage Haddessesbachs und bildete vermutlich mit vielen kleinen Nebenquellen das heute bekannte, von Nordosten nach Südwesten ziehende Falltal. Ca. 500m Luftlinie von der oberen Falltaquelle in Richtung Süden befindet sich auf 235m ü.NN. die untere Falltaquelle. Sie liegt genau genommen am östlichen Fuß der Katzennase gegenüber dem Berg Brembahn (nördlich des alten Stb Haddessen). Die Wassermassen der Quelle gelangen in den nicht weit enfernten Haddessen Bach. Bei langen Regenfällen ist der Haddessen Bach stark angeschwollen und bildete herrliche Kaskaden (östlicher Bach, zwischen Böttgerstein und Bremsbahn). Die Lange Föhrtalquelle liegt am südlichen Fuß des Brennen Berges auf ca. 240m ü.NN. Einen Kilometer nördlich befindet sich die Dolinenkette Bakeder Berg und 1km nordwestlich das Dolinenfeld Brunshagen. Der stark verbrochene Quellmund liegt unterhalb eines alten Rückeweges. Das Quellwasser fließt als kleiner Bach ca. 20m Richtung Süden, um dann über eine beachtliche Kalktuffansammlung in den eigentlichen Bach des langen Föhrtales zu fließen. Der dann an der Pappmühle (Hessisch Oldendorf ) zusammen mit dem Blutbach den durch Zerden fließenden Höllenbach bildet. Läuft man im ach des langen Föhrtales zur Quelle bilden die meterstarken Kalktuffablagerungen ein "Brückenfundament". Dieses wird vom Wasser um, aber auch überflossen. Mit den schönen Moospolstern bildet die Lange Föhrtalquelle ein einzigartiges Naturschauspiel, vergleichbar mit den künstliche "Wasserbaum" bei Okenesen am Iht.