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Der Begriff Doline stammt von dem slowenische Wort Dolina = Tal ab.
Dabei handelt es sich um eine Vertiefung in der Karstoberfläche mit rundem oder elliptischem, oft auch unregelmäßigem Umriss. Der Boden kann mit Steinen, Verwitterungssedimenten usw. verfüllt sein. Bei Abdichtung des Dolinenbodens können auch Dolinenseen entstehen.
Dolinen bilden sich durch Auslaugung verkarstungsfähiger Gesteine und das Lösen der Gesteine im Untergrund oder durch das Einbrechen von Höhlen. Da der Untergrund in Kalkregion sehr durchlässig ist, versickert das Wasser direkt, vor allem in Dolinen oder auch in Ponoren, Öffnungen im Untergrund in welche nicht nur kleine, periodisch auftretende Rinnsale, sondern ganze Bäche und Flüsse in die Tiefen des Gebirges hineinströmen oder -stürzen und von dort den unterirdischen Wasserläufen zuströmen. Viele Dolinen wirken als Ponordolinen, die in unmittelbarer Verbindung zum unterirdischen Hohlraumsystem stehen.
Das Versickern des Wassers erklärt das weitgehende Fehlen von oberirdischen Gewässern im Karstbereich. Über einer stauenden Tonschicht unter dem Kalkgestein sammelt sich das versickerte Wasser. Dolinen und Ponore sind auch von besonderer wasserwirtschaftlicher Bedeutung, da in Dolinen und Ponoren einfließendes Oberflächenwasser direkt und ungefiltert in das Grundwasser gelangt stellen sie ein Gefährdungspotentiale für das Trinkwasser dar.
Schadstoffe und Verunreinigungen sickern im Bereich von Dolinen und Ponoren, innerhalb kürzester Zeit zu den Grundwasserspeichern durch. Wegen der fehlenden Bodenfilterschichten und der raschen Ausbreitung des Wassers im Untergrund stellen alle Schadstoffe, die in das Hohlraumsystem eindringen können, eine Gefährdung für das Grundwasser und damit Trinkwasser
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